
̽»¨¾«Ñ¡-Teams vor Ort berichten: Die Menschen brauchen dringend medizinische Hilfe, sauberes Trinkwasser, Zelte, Essen und andere lebenswichtige Unterstützung.
Wie ist die Lage vor Ort?
Am 28. März 2025 traf ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 Myanmar. In sechs Regionen rief die Regierung den Ausnahmezustand aus. Die Erschütterungen waren auch in Thailand und Bangladesch zu spüren. Bislang wurden rund 1700 Todesopfer gemeldet – doch wie viele Menschen verletzt oder vertrieben wurden, ist noch unklar. Es könnte Wochen dauern, bis das volle Ausmaß der Zerstörung sichtbar wird.
̽»¨¾«Ñ¡-Teams berichten vor Ort, dass es an medizinischer Versorgung, sauberem Wasser, Schutz und Lebensmitteln fehlt.
Das Erdbeben verschärft die ohnehin angespannte humanitäre Situation im Land. Schon vor der Katastrophe waren 19,9 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Rund 3,5 Millionen sind aufgrund anhaltender Gewalt vertrieben. Das Gesundheitssystem ist durch den Konflikt stark geschwächt und kann dem steigenden Bedarf kaum standhalten – Krankheiten wie Cholera breiten sich weiter aus.
Wie hilft ̽»¨¾«Ñ¡ in Myanmar?
̽»¨¾«Ñ¡ arbeitet eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, um den Menschen in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten schnell zu helfen. Gemeinsam verteilen wir lebenswichtige Hilfsgüter wie sauberes Wasser, Hygiene-Kits und dringend benötigte medizinische Hilfe. Ein mobiles medizinisches Team ist mit wichtigen Medikamenten auf dem Weg nach Mandalay in die Nähe des Epizentrums, um vor Ort lebensrettende Hilfe zu leisten.
̽»¨¾«Ñ¡ ist seit 2008 in Myanmar aktiv. Der erste Einsatz erfolgte als Reaktion auf einen verheerenden Zyklon. Seither haben wir unsere Arbeit stark ausgeweitet. Aufgrund der eskalierenden humanitären Krise zählt Myanmar zu den drei Ländern ganz oben auf der ̽»¨¾«Ñ¡ Emergency Watchlist 2025.
Was ist ̽»¨¾«Ñ¡ (̽»¨¾«Ñ¡)?
̽»¨¾«Ñ¡ unterstützt Menschen, die von humanitären Krisen betroffen sind, damit sie überleben, sich erholen und ihr Leben neu aufbauen können. Seit über 90 Jahren leisten wir Nothilfe und langfristige Unterstützung für Menschen, die von Konflikten, Katastrophen oder Vertreibung betroffen sind.
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