Uns erreichen zahlreiche Anrufe von Afghan*innen, die in Deutschland leben und sich um ihre Familie und Freund*innen in Afghanistan oder der Region sorgen und um deren Leben fürchten. Als Nichtregierungsorganisation haben wir leider keine direkten Möglichkeiten, Menschen eine Ausreise zu ermöglichen. Die humanitäre Aufnahme von Geflüchteten bzw. Resettelment-Programme erfolgen nur über das UNO-Flüchtlingshilfswerk oder Staats- und Landesregierungen.
Wir haben hier eine Übersicht über einige Anlaufstellen erstellt, an die sich gewandt werden kann.
- Die telefonische Anlaufstelle des -üٱԲڲɱ ist .
- (Ehemalige) Ortskräfte der deutschen Bundeswehr und ihre Unterstützer*innen der Bundesweht finden Informationen zur Meldung beim Auswärtigen Amt oder per Telefon +49 911 943 87000 und per E-Mail service@bamf.bund.de.
- Das Auswärtige Amt hat eine zusammengestellt, an die Sie sich wenden können.
- In vielen ܲԻäԻ bieten die üٱԲäٱ oder andere Organisationen Informationsangebote über lokale Beratungsstellen an. Mehr Informationen liefert die Seit von , je nach Bundesland aufgelistet.
- Die üٱԲäٱ betreiben Beratungsstellen oder können an diese verweisen und wissen über länderspezifische Aufnahmeprogramme Bescheid wie hier in Schleswig-Holstein.
Telefon: 0049431 734 900. beratung@frsh.de - Über die Action2-Liste werden Informationen verschiedener EU-Staaten zusammengetragen:
- Für Afghan*innen werden auf Informationen und Ressourcen bezüglich Resettlement, Visaangelegenheiten und Zugangswegen in die USA und Großbritannien gesammelt.
- Mehr Informationen zum finden Sie hier.
- Die iranischen Konsulate in Kabul und Herat sind laut letztem Kenntnisstand (19.08.2021) noch in Betrieb und erteilen afghanischen Bürger*innen Visa: Ankara Street, Shirpour Intersection- Kabul, Afghanistan, Telefon: (+93) 20 210 1391 - 97, E-Mail: iranemb.kbl@mfa.gov.ir, Website: . Amerit Junction, Velayat Avenue- Herat, Afghanistan, Telefon: (+93) 40-220 013-0 oder (+93) 40-225 821-0, E-Mail: iranconsulate.hea@mfa.gov.ir, Website:
̽ѡ ist äußerst besorgt über die Lage in Afghanistan. Seit 1988 sind wir in Afghanistan als Hilfsorganisation aktiv, seit 1980 unterstützen wir afghanische Geflüchtete in Pakistan. Von unseren 1.700 Mitarbeitenden im Land sind 99% Afghan*innen, davon 44% Prozent Frauen.
Wir setzen alles daran, unsere Programme für Afghan*innen im Land und den Nachbarländern aufrechtzuerhalten. Wir haben einen gestartet, um die humanitäre Hilfe vor Ort weiterhin zu ermöglichen, sowie klare gestellt, was jetzt getan werden muss.