̽ѡ-Einsatz in Beirut: Live Updates
̽ѡ (̽ѡ) unterstützt Überlebende der verheerenden Explosion in Beirut, Libanon, die am 4. August über 180 Menschen getötet, über 7.000 verletzt und das Zuhause von Hunderttausenden zerstört hat.
̽ѡ (̽ѡ) unterstützt Überlebende der verheerenden Explosion in Beirut, Libanon, die am 4. August über 180 Menschen getötet, über 7.000 verletzt und das Zuhause von Hunderttausenden zerstört hat.
Wir befürchten, dass besonders gefährdete Menschen, darunter auch Geflüchtete, nicht angemessen versorgt werden können. Die Stadt Beirut ist von den Auswirkungen der Explosion überwältigt. Hinzu kommen eine schwere Wirtschaftskrise und steigende im ganzen Land.
Hier finden Sie die aktuellsten Neuigkeiten zur Lage vor Ort und Wege, wie sie helfen können:
UNICEF zufolge zeigen die Hälfte der Kinder in Beirut, die von der Explosion betroffen sind, Anzeichen von Trauma.
Das ̽ѡ Zelt in Karantina – einer der am meisten betroffenen Bezirke Beiruts – bietet Kindern einen geschützten Ort zum Spielen. Die Kinder bekommen zusätzlich psychosoziale Unterstützung von ̽ѡ Mitarbeiter*innen.
Our Child Protection teams are providing recreational and psychosocial support to help children deal with the trauma and distress they were exposed to during the .
— Matias Meier (@meier_matias)
„Unser Programm zielt darauf ab, die schutzbedürftigsten Menschen mit Bargeldhilfen auszustatten, damit sie selbst entscheiden können, was sie am dringendsten brauchen“, sagt Matias Meyer, ̽ѡ-Landesdirektor in Libanon in Bezug auf die Unterstützung, die ̽ѡ den Betroffenen bereitstellt.
Many business owners in lost their only source of income due to the .
— Matias Meier (@meier_matias)
In the aftermath of the , ’s emergency team supports them with cash assistance & grants to overcome some of their losses - we've assisted 10 businesses last week!
Mehr als zwei Wochen nach der Explosion ist das gesamte Ausmaß der Zerstörung weiterhin unbekannt. Etwa 180 Tote und über 7.000 Verletzte wurden gemeldet. Bergungs- und Rettungsarbeiten wurden inzwischen bis auf Weiteres gestoppt. Die Zahl Todesfälle könnte jedoch weiterhin steigen.
Seit der Explosion ist die Rate der COVID-19-Infektionen so hoch wie nie zuvor. Täglich werden bis zu 400 neue Fälle gemeldet.
Wie ̽ѡ reagiert:
• ̽ѡ arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, um Betroffenen Bargeldleistungen zur Verfügung zu stellen.
• Außerdem stellen wir Unternehmen, die von der Zerstörung betroffen sind, Finanzhilfen und Kredite zur Verfügung.
• Wir unterstützen betroffene Frauen und Mädchen mit Ersthilfe und psychosozialer Unterstützung.
• ̽ѡ stellt Kindern und Jugendlichen psychosoziale Hilfe bereit.
• Unser Team zum Schutz von Frauen arbeitet mit lokalen Helfer*innen, um mögliche Gefahren zu identifizieren und Bedarfe zu decken. Eine dafür vorgesehene Notrufnummer ist rund um die Uhr verfügbar, um Frauen und Mädchen in dieser Krisenzeit die Unterstützung zu geben, die sie benötigen. In Krisenzeiten steigt die Zahl der Fälle von geschlechtsspezifischer Gewalt.
During the aftermath of the , ’s Emergency Response Team is present & in action in , , to help all those most affected by the .
— Matias Meier (@meier_matias)
Es war eine Explosion, die uns mitten ins Herz getroffen hat. Als es passierte, dachte ich: „Das war’s. Das ist das Ende.“
Elias El Beam ist Mitarbeiter für das ̽ѡ-Landesbüro in Beirut, Libanon. Er war vor Ort, als am 4. August eine Explosion ganz Beirut erschütterte.
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̽ѡ-Präsident David Miliband gedenkt der Opfer der Explosion in Beirut und spricht den Angehörigen sein Beileid aus: „Die Menschen dort brauchen uns jetzt mehr denn je. Wir müssen aber auch deutlich machen: Wir leben in der gleichen Welt. Wir müssen zusammenhalten."
“Wir sind dankbar für die internationale Unterstützung, doch darf es sich dabei nicht nur um eine Ad-hoc-Hilfe handeln, um zerstörte Infrastruktur wiederaufzubauen. Schon bevor sich die Explosion ereignete, steckte Libanon in einer schweren Krise: Die Wirtschaft befand sich im freien Fall und die Corona-Pandemie hat das Gesundheitssystem nahezu lahmgelegt,” erklärt ̽ѡ Landesdirektor Mohammad Nasser als Reaktion auf die Libanon-Geberkonferenz.
In Beirut und im ganzen Land haben die Menschen schon vor der Explosion gelitten, Libanes*innen und Geflüchtete.
“In Beirut und im ganzen Land haben die Menschen schon vor der Explosion gelitten, Libanes*innen und Geflüchtete. Menschen konnten ihre Miete nicht zahlen oder Nahrung für ihre Familien kaufen. Jetzt ist die Situation noch schlimmer geworden. Die Detonation hat die bestehenden Probleme verschärft. Die Menschen in Libanon brauchen nachhaltige internationale Unterstützung, die sie nicht nur in Beirut, sondern landesweit erreicht und ihnen dabei hilft, wieder auf die Beine zu kommen.”
One week after the , we celebrate one thing: humanity.
— Matias Meier (@meier_matias)
No matter if you're Lebanese, Syrian, Palestinian, refugee, migrant, local.. we are all working to overcome this tragedy.
We see people coming together in , , & that is beautiful.
Libanon hatte schon vor der Explosion mit steigenden Coronavirus-Infektionen, einer Wirtschaftskrise und der Nahrungsmittelknappheit zu kämpfen. Laut einer von ̽ѡ durchgeführten Studie ist der Mangel an Nahrungsmitteln in 87% aller befragten Haushalte eine der größten Sorgen. Wenn ein Familienmitglied im Hhaushalt nur eingeschränkt zum Erwerb beitragen kann, dann sind es sogar 97 %. Die meisten Familien in Beirut haben seit der Explosion kein Einkommen mehr.
Auf Sky News sprach David Miliband über die Arbeit von ̽ѡ in Libanon:
On discussing ’s Lebanon work and response in Beirut.
— David Miliband (@DMiliband)
̽ѡ hat mit sofortigen Nothilfemaßnahmen begonnen und stellt den von der Explosion in Beirut Betroffenen ab sofort Bargeldleistungen und weitere wirtschaftliche Unterstützung zur Verfügung.
Ihre hilft uns dabei, Familien zu versorgen, deren Zuhause in Beirut zerstört wurde.
„Die jüngste Krise wird die Situation der Menschen, die schon viel durchgemacht haben, noch weiter verschlimmern,“ sagt Mohammad Nasser, ̽ѡ-Landesdirektor in Libanon. Dort unterstützt ̽ѡ Geflüchtete aus Syrien sowie die libanesischen Gemeinden, die sie aufnehmen.
Die jüngste Krise wird die Situation der Menschen, die schon viel durchgemacht haben, noch weiter verschlimmern.
„Diese Explosion hat 300.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben und das ohnehin schon überlastete Gesundheitssystem an seine Grenzen gebracht.“
BREAKING: We're launching an emergency response to provide immediate cash and economic assistance to those impacted and displaced by the explosion in Beirut, Lebanon. We're concerned the needs of the most vulnerable, including refugees, will go unmet:
— ̽ѡ - ̽ѡ (@RESCUEorg)
„Die Widerstandsfähigkeit und Solidarität der Libanes*innen ermutigt uns. Wir stellen Bargeldleistungen und weitere wirtschaftliche Unterstützung für die Betroffenen bereit, damit sie ihr Leben wieder aufbauen können. Diese Katastrophe trifft ein Land, das bereits mit steigenden Coronavirus-Infektionen, einer Wirtschaftskrise und politischen Unruhen zu kämpfen hat. Zusätzlich zu unseren laufenden Projekten prüft ̽ѡ, welche zusätzlichen Bedarfe durch die Explosion entstanden sind und wie wir unsere Arbeit am besten ausrichten, um darauf bestmöglich reagieren zu können.“
̽ѡ verfolgt die Auswirkungen der Explosion in Beirut und arbeitet daran, den betroffenen Menschen und Mitarbeiter*innen in Beirut zu helfen.
While we continue to work to help affected ̽ѡ Lebanon staff and ensure the safety of our colleagues, we are monitoring the humanitarian impact of the explosion.
— ̽ѡ - ̽ѡ (@RESCUEorg)
̽ѡ hat im Jahr 2012 begonnen, sowohl syrische Geflüchtete als auch hilfsbedürftige libanesische Gemeinden zu unterstützen. Die Programme werden in Libanon landesweit umgesetzt und umfassen Bildung, wirtschaftlichen Wiederaufbau und Entwicklung sowie Schutz von Frauen und Kindern. Außerdem bietet ̽ѡ Präventions- und Reaktionsprogramme an, um Menschen zu geschlechtsspezifischer Gewalt aufzuklären, Übergriffe zu verhindern und Überlebende zu unterstützen.
Mehr Informationen über unsere Arbeit finden sie auf der
Am Dienstag, den 4. August, gab es eine verheerende Explosion am Hafen von Beirut, Libanon. Mehr als 50 Menschen wurden dadurch getötet und über 2000 Menschen verletzt. Das Zuhause von Hunderttausenden wurde zerstört, Gebäude sind eingestürzt, Fensterscheiben zersprungen.
Libanon hatte bereits mit steigenden Corona-Infektionen und einer Wirtschaftskrise zu kämpfen. Am Tag nach der Explosion hat David Miliband, ̽ѡ Präsident auf BBC Newsnight über die Lage in Libanon gesprochen:
"It’s a country that desperately needs international support… there’s obviously grave concern that a country that was on the edge... is now really in danger of tipping into a terrible crater.”
— BBC Newsnight (@BBCNewsnight)
- David Miliband, President & CEO of the ̽ѡ
Die begann 2012. Wir unterstützen dort Geflüchtete aus Syrien und hilfsbedürftige libanesische Gemeinden. Mit unserer Arbeit helfen wir den Betroffenen vor Ort und unterstützen sie dabei, die Folgen der Explosion zu überwinden und einen Neuanfang zu starten.